Frauenkirche

Die Frauenkirche, offiziell Dom zu Unserer Lieben Frau, ist die Kathedrale des Erzbistums München und Freising und das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Ihre beiden Türme mit den grünen „welschen Hauben“ prägen die Silhouette Münchens.

Baugeschichte

Die spätgotische Backsteinkirche entstand von 1468 bis 1488 unter Baumeister Jörg von Halsbach. Die charakteristischen Hauben der rund 99 Meter hohen Türme kamen erst 1525 hinzu. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom schwer beschädigt und in den folgenden Jahrzehnten wiederaufgebaut und restauriert.

Der Teufelstritt

Im Eingangsbereich zeigt ein Fußabdruck im Boden den sogenannten Teufelstritt. Der Legende nach hinterließ ihn der Teufel, als er sich über die scheinbar fensterlose Kirche freute: Von genau dieser Stelle aus verdecken die Säulen die Seitenfenster.

Gut zu wissen

Die Türme gelten bis heute als Maßstab für die Münchner Innenstadt. Ein Bürgerentscheid von 2004 sprach sich dafür aus, dass neue Hochhäuser nicht höher als die Domtürme werden sollen – die Debatte über die Höhe neuer Gebäude wird in München bis heute geführt.

Siehe auch: Marienplatz