Der Föhn ist ein warmer, trockener Fallwind, der von den Alpen nach Norden weht. In München erkennt man ihn vor allem an seinen Folgen: außergewöhnlich klare Luft und ein Panorama, bei dem die Alpenkette zum Greifen nah erscheint.
Wie Föhn entsteht
Feuchte Luft steigt an der Südseite der Alpen auf, kühlt ab und regnet sich aus. Auf der Nordseite fällt die nun trockene Luft hinab und erwärmt sich dabei stärker, als sie sich beim Aufstieg abgekühlt hat. Das Ergebnis sind warme, trockene Luft und Wolkenlücken über dem Alpenvorland.
Föhn im Münchner Alltag
- Bei Föhn sind die Berge von vielen Stellen der Stadt aus zu sehen, etwa vom Olympiaberg oder von Kirchtürmen.
- Typisch ist die „Föhnmauer“, eine Wolkenwand über dem Alpenkamm.
- Viele Münchner machen den Föhn für Kopfschmerzen oder Müdigkeit verantwortlich. Wissenschaftlich ist diese „Föhnfühligkeit“ nicht abschließend geklärt.